Persönliche Profile, optimierte Produktionsprozesse und ein frühzeitiges Erkennen von Innovationen – ermöglicht durch Big Data. Im Rahmen des digitalen Wandels entsteht eine kontinuierliche Datenflut aus strukturierten und unstrukturierten Daten. Strukturiert meint dabei, dass die Daten in einem festgelegten Format vorliegen, häufig tabellarisch. Die Suche nach bestimmten Daten ist nur dann einfach, wenn die Abfrage ebenfalls strukturiert erfolgt.

Im Gegensatz dazu stellen sich unstrukturierte Daten nicht normalisiert dar. Gemeint sind Inhalte aus Sozialen Medien, Bilder, Sensordaten, Positionsinformationen u.v.a.  – deren Inhalte unspezifiziert und nicht direkt ersichtlich sind. In diesen Daten liegt die Chance, Zielgruppen frühzeitig zu identifizieren und mit individuellen Dienstleistungen oder Produkten zu versorgen. Damit wird nicht nur ein verbesserter Service möglich, sondern Entscheidungen werden vorbereitet, Prozesse verändert oder die Produkt- und Servicequalitäten optimiert. Der Faktor Information ist der Schlüssel um Unternehmensstrategien zu überarbeiten, Entscheidungen zu erleichtern  und letztendlich Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Für SECHRON stellt die Analyse von exponentiell steigenden Datenmengen einen wichtigen Ansatz dar, um schnell und einfach Informationen über die Stärken der Lieferbetriebe sowie die Wünsche der Kundschaft zu erhalten. Hierdurch wird ein unmittelbares Handeln auf Anfragen sichergestellt und ein optimierter Lösungsansatz entwickelt. Dies bedeutet ein agiles Reagieren auf die gewichteten Veränderungen hinsichtlich der Bedürfnisse und Marktbedingungen.

Technologische Innovationen mit einhergehendem Wandel stellen zudem die Grundlage für diese Veränderungen – die mit steigendem Tempo eintreten – dar. Wir sprechen auch von Disruption. Das bedeutet, dass Technologien und Prozesse schnell von Neuerungen verdrängt werden. Daher ist Agilität, insbesondere im Sammeln und Bereitstellen von Daten, für die künftige Wettbewerbsfähigkeit notwendig.

Dies impliziert also eine langfristige Veränderung für das gesamte Supply Chain Management durch die Orientierung am Verbrauchenden, nicht mehr vorrangig an der Produktion. Durch die Verwendung strukturierter und unstrukturierter Daten ist die unabdingbare Neuorganisation der Supply Chain effizient gestaltbar – für alle am Prozess Teilnehmenden.

Lieferbetriebe werden zu einem Teil der Informationsinfrastruktur, also mehr als bloß  „just-in-time“ und „just-in-sequence“.

Wir sprechen von Autonomie in der „Werkbankverlängerung“. Hier knüpft SECHRON als Dienstleistungsunternehmen mit dem Geschäftsmodell an, Lieferantenkapazitäten zu kennen, bevor die Kundschaft sie braucht.