In Zeiten der Digitalisierung müssen Prozessschritte stets kurzlebiger gestaltet werden und Unternehmen häufig anpassungsfähig agieren. Wettbewerbsfähigkeit setzt voraus, dass Unternehmen mit dem Wandel der Technologie gehen und sich in einem ständigen Entwicklungsprozess eingliedern. Die Zeit als elementarer Faktor ist dabei weniger eine simple Aneinanderreihung von Ereignissen, als vielmehr ein wertvolles, nicht substituierbares Gut.

Häufig wird die Digitalisierung von Unternehmen mit Herausforderung oder Überwindung assoziiert, teilweise sogar als antagonistisch betrachtet – obwohl das private Leben längst davon eingeholt wurde und sich tagtäglich daran bedient wird. Ein Tag ohne Smartphone und Internet ist mittlerweile kaum mehr vorstellbar, die Digitalkamera ermöglicht es uns, alles in beliebiger Häufigkeit zu fotografieren und eine digitale Küchenwaage ist für jeden selbstverständlich. Dass folglich auch Unternehmen langfristig positive Veränderungen durch die Digitalisierung erfahren können, liegt nahe. Es gilt, sich dauerhaft weiterzubilden und neue Technologien zeitnah und gut durchdacht im Unternehmen einzupflegen, um Wertschöpfungsverlusten entgegenzuwirken. Hierzu zählen nicht ausschließlich Großprojekte, wodurch die gesamte Unternehmensstruktur verändert wird, sondern auch kleine und kostengünstige Erneuerungen im Unternehmen.

Outsourcing dient als Methode, das Supply-Chain-Management mit Hilfe von Expertenwissen zu optimieren und eine effiziente Ressourcenaufwendung zu gestalten. Mit der Abgabe von internen Aufgaben an Dienstleister wird ein schnelles und effektives Arbeiten ermöglicht, ohne fortschreitende Technologien und Maschinen selbst zu erwerben und instand zu halten. Die Bearbeitung einzelner Prozessschritte durch die beauftragten Dienstleister ermöglicht den Auftraggebern ein Fabrikat aus besonderen Materialien in ausgezeichneter Qualität und verkürzter Lieferzeit. Der dadurch verbesserte Wertschöpfungsprozess führt nicht nur zu einem besonders markt- und wettbewerbsfähigen Endprodukt, sondern darüber hinaus auch zu einer gesteigerten Kundenzufriedenheit, die sich positiv auf das Unternehmen auswirkt.

Qualität wird nicht nur im materiellen Endprodukt gemessen, sondern auch in Zeit.